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Erkrankung

Sichelzellenkrankheit

Die Sichelzellenkrankheit ist eine Gruppe von genetischen Erkrankungen. Die schwerste Form wird als Sichelzellenanämie bezeichnet. Menschen mit Sichelzellenkrankheit produzieren abnormal geformte rote Blutkörperchen. Diese abnormal geformten Zellen leben nicht so lange wie gesunde rote Blutkörperchen. Sie können sich „verklumpen” und Blutgefäße verstopfen, wodurch Gewebe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Die Sichelzellenkrankheit ist eine lebenslange Erkrankung, die einer kontinuierlichen Behandlung bedarf. Die ersten Symptome treten in der Regel in der frühen Kindheit auf. In vielen Ländern Europas werden Neugeborene routinemäßig im Rahmen des Neugeborenen-Bluttests („Fersenbluttest“) auf Sichelzellenkrankheit untersucht.

Menschen mit Sichelzellenkrankheit leiden unter Episoden starker Schmerzen, sogenannten Sichelzellkrisen, die bis zu einer Woche andauern und eine Krankenhausbehandlung erforderlich machen können. SCD kann auch zu Anämie führen, die Müdigkeit und Atemnot verursacht und in schweren Fällen eine Notfall-Bluttransfusion erforderlich machen kann. Menschen mit SCD sind außerdem anfälliger für schwere Infektionen. Sichelzellenkrankheit kann auch andere Gesundheitsprobleme verursachen, wie z. B. Wachstumsverzögerungen oder verzögerte Pubertät, Lungenprobleme und Schlaganfälle.

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